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Wendische Bauernhochzeit

Spreewald Hochzeit

geschrieben vom Insider & Ortschronisten Manfred Kliche (Raddusch)
Die Wendische Bauerhochzeit in Raddusch – Ein Höhepunkt in jeder Familie

Raddusch/Raduš gehört zum wendischen Siedlungsgebiet, war wie die Nachbardörfer Naundorf, Fleißdorf (Dlugy), Stradow, Suschow und Märkischeide (Weissagk) bis 1815 Teil der sächsischen Niederlausitz und kam nach dem Wiener Kongress zu Preußen.

Als Arnošt Muka 1880 bis 1884 die wendische Niederlausitz durchwanderte und volkskundliches Material sammelte, stellte er fest, dass in Raddusch noch 98 Prozent der Einwohner im Umgang miteinander wendisch gesprochen haben.

Raddusch gehört mit den oben genannten Dörfern zum Kirchspiel Vetschau-Land. Dafür gab es die wendische Kirche in Vetschau, die baulich durch eine gemeinsame Sakristei eng mit der deutschen Kirche verbunden ist. Die Bauernfamilien fuhren zur Winterzeit per Pferdeschlitten und im Sommer mit der Kutsche dorthin zu ihrer Kirche.

Spreewald Hochzeit – Trachten sind schick 

Vor dem Ersten Weltkrieg war Raddusch ein sehr reiches Bauerndorf, was sich auch in der Tracht widerspiegelte. Die Bauern wollten mit ihren Frauen in der schönen Tracht repräsentieren und auffallen. Etwas Besonderes unter den Trachten im Spreewald war hier, dass die Frauen statt der üblichen Schürzenbänder breite Perlengürtel getragen haben.1

1 Vgl.: Manfred Kliche: Die Radduscher Tracht, Stog 2019, S. 96–101

Auf die Vorbereitung und Durchführung einer wendischen Hochzeit wurde großer Wert gelegt. Sie war ein Statussymbol für die beteiligten Familien. Große Aufmerksamkeit wurde dabei auf die Hochzeitstracht gelegt; besonders festlich waren dabei die Trachten der Braut und der Brautjungfern.

Bei den Hochzeitstrachten vor 1914 hatten die weißen Kinnschleifen und Taillenbänder der Braut blaue eingewirkte Muster. Die Brautmütze entsprach in ihrer Form der bis um 1880 um Lübbenau gebräuchlichen, bestand aber aus Batist, auf der eine Art Myrtenkranz aufgesteckt war.

Bei den Mützen der Brautjungfern bestand das Kopfteil aus besticktem Tüll und nur die Halskrausen aus mit Spitzen besetztem Batist. Sie waren mit zahlreichen Glasperlen als Schmuck versehen. Zum Tanz später trugen die Mädchen über der Seidenschürze eine weiße Tüllschürze, die vielfach mit schwarzen eingestickten Mustern und Pailletten verziert war.

Von großem Vorteil für die Radduscher war, dass es um 1900 mehrere Trachtenschneider im Ort gab. Einer der bekanntesten war Wilhelm Klauk, der seine Trachten sogar bis nach Amerika an die vielen Auswanderer aus dem Spreewald lieferte.1

1 Vgl.: Manfred Kliche: Vom Spreewald in die Neue Welt, Stog 2018, S. 33–34

Spreewald Hochzeit – Anziehfrauen und Haubenbinderinnen

Die Anziehfrauen waren (und sind) wichtige Akteure beim Anlegen der Tracht. Ihre geschickten Hände waren gerade in der Vorbereitung der Braut und der Brautjungfern unverzichtbar. Die Anziehfrau Anna Knappe war hier eine der gefragtesten. Man nannte sie in der ganzen Umgebung die Haubenbinderin mit den „goldenen Händen“.

Eine andere wichtige Rolle bei der Vorbereitung und Durchführung der wendischen Hochzeit spielte der Hochzeitsbitter, der Pobratsch/póbratš. Er war sozusagen der Zeremonienmeister einer wendischen Hochzeit.1

1 Siehe auch Kalenderblätter S. 7–17

Hochzeitsbitter & Speisemeister

Auch während der Hochzeit war der Hochzeitsbitter tätig. Er führte den Hochzeitszug an, das heißt, er geleitete die Hochzeitsgesellschaft zu den Kutschen und geschmückten Wagen, mit denen die Gesellschaft zur Kirche nach Vetschau zur Trauung fuhr.

Auch während der Mahlzeit waltete der Hochzeitsbitter eifrig seines Amtes. Er erschien gewissermaßen als Speisemeister und durfte als solcher nicht bei Tische sitzen. Er ging auf und ab, beaufsichtigte die Bedienung, kostete von Speisen und Getränken und sorgte durch allerlei Späße für die Erheiterung der Gäste.

Hochzeit Spreewald Kahn in der DDR

Der fliegende Kranz

Um Mitternacht erfolgte unter Gesang eines Liedes die Abnahme des Brautkranzes. Nach einer Rede des Hochzeitsbitters wurde der Brautkranz in die Höhe geworfen und die jungen Mädchen versuchten, den Brautkranz zu erhaschen. Es hieß, das Mädchen, welches den Brautkranz als Erstes fängt, werde die nächste glückliche Braut.

 

Nachdem der Hochzeitsbitter das neuvermählte Paar von den Gästen verabschiedet hatte, war seine Hauptarbeit erledigt, und auch er konnte mit den Gästen weiter feiern.

Wie zu dieser Zeit eine große wendische Bauernhochzeit gefeiert wurde, geht aus einem Zeitungsartikel vom 13. März 1914 aus den „Vetschauer Nach­richten“ hervor. Der Beitrag berichtete über die Hochzeit von Anna Sellest mit dem Bauerngutsbersitzer Buchan.

Die kirchliche Trauung fand am Dienstagnachmittag zwei Uhr in der wendischen Kirche statt. Der Hochzeitszug, bestehend aus fünf festlich geschmückten Wagen, habe auch bei den Bewohnern Vetschaus berechtigtes Aufsehen erregt, umso mehr, als der Bräutigam in der „schmucken Uniform der Gardemaschinengewehr-Abteilung in Berlin“ die Zuschauer beeindruckte.

Wegen des drohenden Regenwetters fuhr man sofort nach Beendigung der Trauung nach Raddusch zurück zur Hochzeitstafel, die inzwischen bei den Eltern der Braut hergerichtet war. Nach dem Hochzeitsessen begab man sich zum Tanz in den festlich dekorierten Böttcherschen Saal.

Satt war wichtig 

Vom Ansehen und der Beliebtheit der beiden Familien habe „die ungeheure Teilnahme der Bevölkerung“ gezeugt. Nicht nur aus Raddusch, auch aus Kahnsdorf, Groß-Lübbenau, Boblitz, Stradow, Naundorf und aus Burg seien Freunde und Bekannte zur Beglückwünschung angereist. Der große Saal sei bis auf den letzten Platz gefüllt gewesen.

Um die Größe der Feier zu veranschaulichen, berichteten die „Vetschauer Nachrichten“, dass vier Schweine, zwei Kälber und zwei Rinder geschlachtet und außerdem noch ein Zentner Karpfen und zwei Rehböcke geliefert worden seien. Zum Kaffee „wurden 80 Napfkuchen und 130 Blechkuchen verbraucht“. Über den Konsum der Getränke sei „Näheres nicht bekannt geworden, es dürfte aber gewiss in einem Verhältnis zu den verzehrten Speisen gestanden haben“, hieß es weiter.

Wie man anhand dieses Zeitungsartikels aus dem Jahr 1914 sehen kann, wurde auch schon früher ausgiebig und deftig im Spreewald gefeiert.

Flitterjahr ? 

Noch recht optimistisch schloss der Zeitungsbeitrag: „Da der junge Ehemann als bald zur Erfüllung seiner Militärdienstzeit nach Berlin zurückkehren musste, wird das junge Ehepaar erst im folgenden Jahr Gelegenheit finden, die Flitterwochen zu feiern.“

Die Hochzeit wurde Anfang März gefeiert. Das junge Paar hatte nur noch wenige Tage für sich, denn am 1. August 1914 erklärte das Deutsche Reich Russland und am 3. August 1914 den Franzosen den Krieg. Es war der Beginn des Ersten Weltkrieges.

Soweit bekannt ist, musste der Bräutigam in den Krieg und soll aus diesem nicht zurückgekehrt sein. Auch soll es aus dieser Beziehung keine Nachkommen gegeben haben.

Aller Glück- und Segenswünsche bei der Hochzeit zum Trotz erlitt diese junge Ehe ein sehr tragisches Ende.

Wandel der Zeiten

Die Hochzeitstrachten veränderten sich nach dem Ersten Weltkrieg grundlegend. Die Mützen wurden abgelegt, aber nicht wie im übrigen Trachtengebiet durch das Kopftuch ersetzt. Hier legte man der Braut und den Brautjungfern den Jungfernkranz direkt auf das Haar, welches schon vielfach onduliert wurde.

Lediglich die sogenannte „nicht ehrbare“ Braut musste in der Abendmahltracht mit dem Kopftuch ohne Kranz zur Trauung gehen. Das waren oft junge Frauen, die schon Mutter waren.

In den Jahren 1935 bis 1937 heirateten noch Anna Lehmann, verheiratete Konzack, und Lina Konzack, verheiratete Wetzk in wendischer Tracht.

Als letzte wendische Braut wurde in Raddusch Anna Richter, verheiratete Sallmann, am 18. März 1939 getraut.


Quellen

Manfred Kliche –  Ortschronik von Raddusch

Das Spreewalddorf Raddusch, Domowina Verlag Bautzen 1994, Seite 34 und 36

Ewald Müller: Aus der Niederlausitzer Wendei, Band III von 1925, Albert Heine Buchdruckerei Cottbus

Spreewald Tipp

Einer der schönsten Ort zum heiraten ist die Schinkelkirche in Straupitz. Hier hat man alles, was eine besondere Hochzeit ausmacht. Als Location empfehlen wir das „Spreewaldollerlei“ , wo man auch ein Ambiente bekommt, was nicht so alltäglich ist – eben Insider. 

Spreewald Hochzeit – Heute

Zu guter Letzt wollen wir aber nicht vergessen, dass Hochzeiten auch heute noch im Spreewald was Besonderes sind. Allein die urigen Locations, die besonderen Hochzeitsorte und die besonderen Programme locken jährlich viele Menschen in unsere Region. Lehnen Sie sich zurück und lassen Sie uns das planen. Wir machen dieses Event zu einem unvergesslichen Moment Ihres Lebens. Auch begleitende Veranstaltungen wie Polterabend oder Junggesellenabschiede kommen bei uns aus einer Hand. 

Anfrage

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Hausschlachten

Hausschlachten im Spreewald 

geschrieben vom Insider & Ortschronisten Manfred Kliche (Raddusch)
Alte Traditionen

Das Hausschlachten hat in den Spreewaldörfern eine Jahrhunderte lange Tradition. Immer zwischen November des alten Jahres bis zum März des neuen Jahres wurde „hausgeschlachtet “. Hausschlachten war in den Bauernfamilien immer ein Höhepunkt und ein freudiges Ereignis.

Vorbereitung ist alles 

Bereits ganz in der Frühe wurde der Kessel mit Wasser zum Kochen gebracht. Das Wasser musste kochen, bevor der Schlachter den Hof betrat. Dann zeigte der Bauer dem Schlachter das Schwein , dass diesmal zur Schlachtung vorgesehen ist.

Das Töten des Schweines

Der Schlachter befestigt nun an einem Hinterbein einen kleinen Strick . Dann treibt er das Schwein hinaus und befestigt es an einem Hacken . Nun nimmt er sein Bolzenschussgerät ( früher wurde das Schwein mit einem Beil getötet) und tötet das Schwein. Ist das Schwein zu Boden gefallen wird es vom Schlachter abgestochen und einer der Helfer muss nun mit einer Schüssel das Blut auffangen .

Ohne Wasser geht nix

Das Blut wird dann in ein Tongefäss oder einen Eimer gegossen und mit einer Quirle geschlagen . Danach wird das Blut kühl abgestellt und gelagert. Nun wird das Schwein auf eine Leiter gelegt , die Leiter mit dem Schwein wird dann auf einen so genannten „Brühtrog“ gelegt. Nun wird das Schwein abgebrüht, das heißt es wird von den Borsten und Hufen befreit. Dazu wird recht viel heißes Wasser aus dem Kessel benötigt .

Eine Leiter hilft

Ist dies geschehen wird das Schein mit einem Kumt (Zuggeschirr) an der Leiter festgebunden . Die Leiter mit dem Schwein wird nun an eine Wand aufgerichtet . Nun wird das Schwein vom Schlachter aufgebrochen und die Innereien werden entnommen. Ist das Schein aufgebrochen und die Innereien sind entnommen , ist es an der Zeit erst einmal ein „ Korn „ zu trinken. Nun beginnt der Schlachter über dem Brühtrog die Därme ,den Magen und die Blase zu reinigen .



Würze ist wichtig

Danach beginnt der Schlachter das Schwein , was an der Leiter hängt zu zerlegen . Alle Fleischteile die zur Wurstverarbeitung benötigt werden , werden zerkleinert und dann in den Fleischkessel gegeben und gekocht. In den Fleischkessel werden dann verschiedene Gewürze gegeben , wie Zwiebel , Lorbeerblatt , Salz, Tymian und Gewürzkerne . Nun muss das Fleisch kochen bis es gar ist. Der Schlachter zerlegt nun in der Zwischenzeit das noch an der Leiter hängende Fleisch vom Schwein. ,

Chef bleibt Chef

Ist das Fleisch im Fleischkessel gar , dann wird mit der Wurstzubereitung begonnen. Gleichzeitig wird das Wellfleisch für das Mittagsmahl vom Schlachter in eine große Schüssel ausgewählt. Während sich der Bauer mit seinen Gästen und der Familie dem Wellfleischessen ( Wellfleischessen mit Sauerkraut und Salzkartoffel oder Brotscheiben ) widmet , arbeitet der Schlachter mit seinem Gehilfen weiter an der Wurstzubereitung.


Vielfalt ist groß

Zuerst wird die Leberwurst , dann die Fleisch- , Schneidewurst oder auch Sülzwurst hergestellt und in Därme abgefüllt . Die gefüllten Därme werden dann zum Kochen in den Kessel gegeben . Die Reste der Wurstsorten werden dann für die Bäuerin in einzelne Holzmulden oder andere Gefäße, wie Schüsseln getan. Die Bäuerin wird später diese Reste in Gläsern oder Büchsen tun und einwecken.

Spezialität Spreewald

Ganz zum Schluß wird die im Spreewald typische Grützwurst zu bereitet. Die Grützwürst besteht überwiegend aus den durch den Fleischwolf durchgedrehten Schwarten. In einer großen Rührwanne wird das durchgedrehte Fleisch , durchgedrehte Zwiebeln und die aufgebrühte Weizengrütze gegeben. Dazu werden Gewürze wie Salz, Piment , Majoran und schwarzer Pfeffer gegeben , zusätzlich wird beim Verrühren nun das geschlagene Blut hin zugegeben . Alles wird nun verrührt und dann in die Därme gefüllt. Die Därme werden dann zum Kochen in den Kessel gegeben. Zwischenzeitlich wurden bereits die Leber – Fleisch und anderen Würste aus dem Kessel genommen und auf Holzschiebern zum Abkühlen gelegt. Ganz zum Schluß werden nach dem Kochen die Grützwürste aus dem Kessel genommen und in Holzmulden zum Abkühlen gelegt .



Iss mir Wurscht

Zuerst wird die Leberwurst , dann die Fleisch- , Schneidewurst oder auch Sülzwurst hergestellt und in Därme abgefüllt . Die gefüllten Därme werden dann zum Kochen in den Kessel gegeben . Die Reste der Wurstsorten werden dann für die Bäuerin in einzelne Holzmulden oder andere Gefäße, wie Schüsseln getan. Die Bäuerin wird später diese Reste in Gläsern oder Büchsen tun und einwecken.

Bemerkenswert ist , dass der Schlachter meist auf die deftige Mahlzeit verzichtet und lieber Kuchen oder andere Leckereinen zu sich nimmt. Meist klinkt der Abend mit der Zunahme von Alkohol sehr lustig aus. Tage später wird die Räucherkammer für das Räuchern der Würste vorbereitet. Dazu werden die Würste an Stangen befestigt und dann in die Räucherkammer gehangen. 

Räucherware hält sich

Zum Räuchern wird vor allem Hartholzsägemehl genommen . Ist der Räuchervorgang nach einiger Zeit beendet , werden die fertig geräucherten Würste entnommen und entweder eingefroren oder in so genannten Speisekammern bis zum Verspeisen aufbewahrt. Bestimmte Knochen, Fleischstücke und der Schinken werden in Pökelgefäße ( bestehen aus Holz oder Ton ) gelegt und mit Salz und Lake angesetzt.

Schwein im Stall

Vorrat 

Auch sie werden dann später zum Räuchern in die Räucherkammer gegeben. Je nach Bedarf werden die Würste und der Schinken sowie die portionierten Fleischstücke übers ganze Jahr von der Bauersfamilie bis zum nächsten Hausschlachten verzehrt. Divese Reste in Gläsern oder Büchsen tun und einwecken.

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Spreewald im Winter

Saure Gurken Zeit ? Nee !

Foto @Yvonne Scherbatzki

Der Spreewald ist wie viele Regionen in der sogenannten Winterruhe. Die Natur erholt sich, der Mensch auch. Doch ist im Spreewald Winter wirklich nichts erlebenswert? Weit gefehlt, wie unser Blog euch zeigen wird.

Spreewald im Winter Heuschober und Futterkrippen
Foto @Mario Hauser

Spreewald im Winter – Ein kalter Tag beginnt…

Es ist 9 Uhr an einem noch grauen Novembertag. Die Spreewaldlandschaft hat sich in eine verzuckerte Landschaft verwandelt. Winterwonderland in einer Ruhe, die man gar nicht beschreiben kann. Das muss man erleben. Die Fliesse führen noch Wasser in flüssiger Form, denn ein Durchfrieren bedarf schon einiger kalter Nächte unterhalb der 10 Grad Minus. Dies passiert in den letzten Jahrzehnten aber nicht so oft. Trotzdem malerisch – genießen wir den Moment.

Erstmal stärken für den Tag

Da im Spreewald Winter nicht mehr alle Dienstleister von Speisen und Getränken geöffnet haben, muss man sich schon ein wenig umschauen oder eben belesen. Wir empfehlen die Poliwka Suppenbar, welche auch leckeres Frühstück in ihre Pension oder Ferienhaus liefert. Ein besonderes Highlight hier sind die Tagessuppen, wie der Name ja bereits verrät. Wenn ihr dann schon im Herzen des Kurortes Burg/Spreewald seid, könnt ihr den Tag hier gleich für Erkundungen nutzen.

Spreewald im Winter Brücke am Fliess
Foto @Mario Hauser

Spreewald im Winter – Aktiv *outdoor

 Packcraft
Foto @Hikanoe
 Standuppaddling
Foto @Martin Fix

Natürlich steht der Spreewald immer für Wassersport & Co.. Nicht alle wollen aber paddeln oder gar Standuppaddling machen. Für die, denen Kälte und Nässe auch im Winter nichts ausmacht empfehlen wir eine Hikanoe Tour durch das verzweigte Spreewaldland. Vorteil ist, dass sich diese „Rucksackboote“ in Windeseile verstauen lassen und man sich beim Wandern schnell wieder erwärmen kann. Tipps dazu findet ihr auch hier. Wer das ganze als Kombi mit einer Wanderung oder lieber an Land bleiben möchte, der kann auch nach dem Schatz der Burger Lutken suchen. Das Entdeckerspiel, welches wir in Zeiten des ersten Pandemiewinters entwickelt haben, ist was für jung und alt. Auf einer 10 km langen Route durch Burg/Spreewald gibt es einige Rätsel zu lösen, um am Ende den Schatz zu heben. Weitere Entdeckerspiele werden folgen, wie die Radtour „Auf den Spuren des Schlangenkönigs“ und das Paddel-Caching Spiel „Wassermanns Reich“. *ab Ostern erhältlich

 indoor Laserschiessen
Foto @Musikhaus Korn

Spreewald im Winter *indoor

Wem es draußen zu kalt ist, aber trotzdem aktiv sein möchte, dem wird im Spreewald auch was geboten. So kann man z.B. mal das Laserschiessen für sich entdecken oder sogar mit Pfeil und Bogen indoor aktiv sein. Auf dem Areal der Jugendherberge in Burg ist das täglich möglich. Falls dies nicht so Ihr Ding ist, können Sie aber auch einige tolle Spassbäder nutzen, wie die Spreewelten Lübbenau, wo man mit Pinguinen schwimmen und in Themensaunen entspannen kann. Weitere Tipps für Indoorerlebnisse und Erkundungen finden Sie hier:

Windmühle Straupitz Heimatstube Raddusch Unkrautladen

Spreewald im Winter – Mummelkahn & mehr

Egal wann man im Spreewald ist, eine Kahnfahrt darf nicht fehlen. In der kalten Jahreszeit fahren nicht mehr alle Fährmänner die Fliesse der Spree auf und ab. Die Fahrtzeiten werden auch auf maximal 1 bis 1,5 Stunden begrenzt. Mit Decken, heißem Glühwein und einem unterhaltsamen Fährmann, ist dies aber eine tolle Wintererfahrung. Ab 2 Personen kann man schon auf Tour gehen und den Winterzauber genießen. Anfragen gerne über den Whatsapp Button oder per Mail.

Foto @Mario Hauser

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Spreewaldbräuche

aufgeschrieben vom Radduscher Ortschronisten und Spreewaldinsider Manfred Kliche.

1. Hexenfeuer in der Walpurgisnacht

Einer dieser Spreewaldbräuche ist ähnlich dem des Osterfeuers. Die Walpurgisnacht ist ein traditionelles Fest am 30.April. Der Name leitet sich von der heiligen Walburga ab , einer heiligen Äbtissin aus dem Mittelalter. Der Brauch soll symbolisch die Verjagung der kalten Jahreszeit und alles Schlechten darstellen. In der Walpurgisnacht ( auch Hexenbrennen genannt)vom 30. April zum 1. Mai werden sogenannte Hexenfeuer gezündet. Auf einem Holzstoß wird eine Strohpuppe verbrannt , eben die Winterhexe. Mit dem Hexenfeuer will man die bösen Geister vertreiben. Gewöhnlich soll das Springen durch dem Hexenfeuer besonders Verliebten und Liebenden viel Glück bringen. Dem Hexenfeuer in der Walpurgisnacht folgt meist der Tanz in den Mai.

Spreewaldbräuche


Das Maibaumaufstellen

Am Abend vor dem 1.Mai ( also am 30.April ) stellen die Burschen des Dorfes den Maibaum auf. Der Baum musste früher heimlich dem Wald entnommen werden , sonst hat er keine Symbolkraft als Beschützer des Dorfes. Der Baumstamm darf keine Baumrinde haben , weil sich zwischen Baum und Borke böse Geister und Krankheiten verstecken könnten. Der Baum ist das Symbol des Lebens und der Fruchtbarkeit für Mensch, Tier und Flur. Am 30. April wird also ein möglichst großer Baum aufgestellt, an dessen Spitze eine junge Birke und ein mit Bändern und bunten Tüchern geschmückter Kranz befestigt wird. Um den Stamm wird von oben nach unten eine lange Girlande oder Bänder geschlungen. In Raddusch wird der Stamm mit bunten Bändern durch den “ Bändertanz “ den Mädchen und Jungen tanzen , umwickelt. Nach dem Aufstellen des Maibaumes erfolgt ein zünftiger Tanz in den Mai. Der Maibaum darf erst am 31. Mai wieder fallen. Wird er zwischen diesem Zeitraum abgesägt , durfte früher die Dorfjugend 7 Jahre keinen Maibaum aufstellen und auch keinen Maitanz durchführen. Damit der Maibaum nicht von Jugendlichen anderer Orte abgesägt werden konnte , wurde er von der Dorfjugend bewacht . Einer der beliebtesten Spreewaldbräuche.

Maibaum
Tanz in den Mai


3. Pfingsten

Pfingsten ist das Fest, das jedes Jahr 49 Tage nach dem Ostersonntag gefeiert wird. Es ist ein fröhliches Fest denn Christen feiern dann die Auferstehung Jesu. Auch weltliche Pfingstbräuche gibt es , mit denen die Menschen seit Jahrhunderten den Frühling begrüßen. Dabei spielt die erwachende Natur und die Bitte um eine gute Ernte eine große Rolle. So schmückte man früher die Kirchen und die Häuser mit Maien- oder Birkenzweigen.Noch bis Ende der fünfziger Jahre wurden in Raddusch an den Zäunen der Grundstücke Birkenzweige angebracht.In den Familien wurde Pfingsten oft neben dem Kirchenbesuch auch für Ausflüge in den Spreewald genutzt.Ganz, ganz früher soll man einen Ochsen mit Birkengrün , bunten Bändern und der Pfingstrose geschmückt haben und ihn durchs Dorf geführt haben. Daher stammt die Radewendung “ Pfingstochse “. Pfingsten wird endgültig vom Winter Abschied genommen .

Bis bald zum nächsten Blog Spreewaldinformationen und Spreewaldbräuche.

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Heuschober (n) Spreewald

Aufgeschrieben vom Ortschronisten und Spreewaldinsider Manfred Kliche.


1. Die Wiesenmahd

Früher fuhren die Männer mit dem Kahn zu den Spreewaldwiesen, um einen Heuschober zu bauen. (Heuschobern) Bestückt mit Sensen , Harken und Gabeln , sowie mit reichlich Proviant wie gekochte Eier, Schinken , Brot und reichlich Tee , der meist in Tonflaschen abgefüllt war, ging es zur Arbeit. Die Männer , meist 6 bis 8 begannen nun mit der Wiesenmahd. In kleinen Abständen begann jeder sein Schwad. Es wurde damals sehr hoch gemäht, da unter dem Schwad meist Wasser auf den Wiesen stand. Nachdem das Gras in Schwaden gemäht war, wurden die Schwaden mittels Gabel oder Harken auseinander gestreut, um so schneller trocknen zu können. Tage später wurde dann das Heu mehrfach manuell mit Harken gewendet und wenn es dann trocken war, wurde das Heu in Schwaden geharkt. Dann wurden “ sogenannte Haufen “ gemacht. In den Haufen lagerte das Heu ab und trocknete weiter.Die Heuhaufen wurden dann mittels Tragestangen zum Standort des künftigen Heuschobers getragen . Heuschober Bauen im Spreewald.

Heuschober Spreewald Gestell


2. Bau der Schoberstelle –
Heuschober Spreewald

Die Schoberstelle wurde meist an einer günstig erreichbaren Stelle auf der Wiese gebaut. , oft in der Nähe des Fließes. Diese Stelle mußte im Spätherbst oder im Winter leicht zu Lande oder per Kahn erreichbar sein.In der Mitte der Schoberstelle wurde ein Stange ca 6 Meter in den Boden gestellt. Die Schoberstange wird von drei bis vier Stützstangen gehalten , damit sie auch starkem Wind Widerstand halten kann. Um die Schoberstange werden Holzpflöcke im Quadrat in die Erde gebracht. Diese Holzpflöcke stehen 30 bis 40 cm über die Erde. Auf diese Holzpflöcke wird nun das Schobergestell errichtet. Im Karree werden über die Holzpflöcke Holzstangen gelegt , so das eine perfekte Unterlage entsteht , durch diese auch die Schoberstange eine Stabilität erhält. Die Höhe der Holzpfosten von 30 bis 40 cm wurde deshalb gewählt ,damit bei Hochwasser das Wasser darunter durchfliesen konnte und das Heu nicht durch die Wassermassen verfaulen musste. Oft erzählte man auch die Geschichte, das die hohlen Stellen unter dem Schober von Liebespaaren genutzt wurden. Wackelte die Schoberstange an der Spitze , so hieß es , war der Schober unten von einem Liebespaar belegt.



3. Der Heuschober-Bau

Mittels Tragestangen werden die auf der Wiese verteilten Heuhaufen zur Schoberstelle getragen (später, als die Wiesen trockener wurden sind die Heuhaufen auch per Traktor mit Hänger oder dem Einachser ( im Volksmund “ eiserne Kuh “ genannt , zur Schoberstelle transportiert worden. Waren alle Heuhaufen der Wiese zur Schoberstelle transportiert , begann nun das eigentliche “Schobern “ oder “ Schoberbauen”.Meist begab sich die Ehefrau des Bauern oder ein Anderer auf die Schoberstelle. Nun wurden die einzelnen Heuhaufen mit der Gabel auf die Schoberstelle gereicht. Erst werden der Außenring gepackt , dann erfolgt die Ablagerung des Heues im Inneren. Diese Reihenfolge wiederholt sich nun bis zur Schoberspitze. Wichtig ist, dass kräftig durch antrampeln das Heu auf der Schoberstelle verdichtet wird. Von unten wird dann der Heuschober in seinen Kreisen immer mehr verkleinert, so das die typische Form des Heuschobers entstehen kann. Je höher der Schober zur Spitze gelangt , desto kleiner werden die Gabelzugaben . Nun nimmt die Bäuerin oder der Schoberbauer eine Heuharke zur Hilfe um die Schoberspitze besonders zu verdichten.Ist die Schoberspitze fertiggestellt, werden durch den Schoberer (Bauern) zwei gefolchtene Heukränze per Gabel zur Bäuerin oder zum Schoberer nach oben gegeben. Diese Kränze werden nun mit Hilfe der Heuharke über die Schoberstange geführt und sollen den Abschluß des Schobers bilden. Die Heukränze wirken wie Dachfirsten und dienen dazu die Schoberspitze völlig zu verdichten , so dass kein Wasser ins abgelagerte Heu gelangen kann.Jetzt wird der Schober noch im Außenbereich mittels Harken abgeharkt.Nun ist der Spreewaldschober fertig. Nur noch die Bäuerin oder der Schoberer müssen vom Schober geholt werden.Früher wurde der Bäuerin oder dem Schoberer ein Strick nach oben geworfen , dieser wurde um die Schoberstange gelegt und so konnte sich die Bäuerin oder der Schoberer von der Schoberspitze nach unten abseilen.In der Neuzeit werden Leitern an den Schober angestellt , so dass damit der Abstieg von der Schobersitze durchgeführt werden kann.


4.Abholung der Heuschober Spreewald

Überwiegend wurden die Heuschober Spreewald in den Wintermonaten heim in die Bauernwirtschaften geholt, dann , wenn die Wiesen durch den Winterstau überflutet und zugefroren waren oder auch die Fließe zugefroren waren per Schlittentransport.Oder die Heuschober wurden per Kahn im Spätherbst oder im zeitigen Frühjahr mit Kähnen in die Dörfer geholt. Dabei wurden oft zwei Kähne zusammen gebunden und so für den Heutransport eine größere Transportfläche geschaffen.Die Kähne wurden dann am Hafen auf Fuhrwerke ausgeladen und vom Hafen in die wirtschaften transportiert.

Filmteam beim Heuschobern

Weitere spannende Spreewaldinfos mit dem Insider Manni Kliche finden Sie bei unseren täglichen Angeboten.

Raddusch. Das Gipfelkreuz vom Schwarzen Berg

Aufgeschrieben vom Radduscher Ortschronisten Manfred Kliche ( 2021)

Im Spreewald und , gibt es nur wenige Erhöhungen in der Niederungslandschaft , dazu gehören die Dubrauer Höhe mit 93 m über NN , der Neuzaucher Weinberg ( gelegen zwischen Straupitz und Neuzauche ) mit 88 m über NN und dann folgt schon der Schwarze Berg von Raddusch mit 65 Metern über NN.

Raddusch Gipfelkreuz setzen
Handwerker am Kreuz

Raddusch im „Gebirge“

Der Ort Raddusch selbst breitet sich unmittelbar am Rand des Baruther Urstromtals auf einer etwa 55 bis 60 m hoch gelegenen Grundmoränenplatte aus.

Nordwestlich des Ortes erhebt sich der etwa 700 m lange und 500 m breite Bergrücken , der Schwarze Berg . Er tritt sehr stark hervor , fällt stark nach Norden zur Spreewaldniederung von 65 m auf 51 m ab. Vom Berg kann man einen weiten Blick in die Spreewaldlandschaft genießen. Der Bergrücken ist Rest einer Endmoräne aus dem Warthestadium.

Manni Kliche Ortschronist Raddusch

Nutzen der Natur

In einem Teil des Bergrückens wurde Sand für den Deichbau , später für die Kraftwerke Lübbenau und Vetschau abgebaut. Bei den Abbaggerungsarbeiten wurden im schneeweißen Sand zahlreiche historische Funde ausgegraben , so unter anderem mittelsteinzeitliche

Feuersteinklingen , Spitzen ,Schaber ,Spalter und Pfeilspitzen , sowie ein Gefäß der jungsteinzeitlichen Kugelamphorenkultur belegt.

Aus der jüngeren Bronzezeit stammen bei der ehemaligen Ziegelei nahe der heutigen Autobahn und auf dem Schwarzen Berg angelegte Flachgräberfelder. Auf dem Schwarzen Berg bestand darüber hinaus während dieser Zeit eine Siedlung , deren Herdstellen untersucht wurden. Von dort stammt ein Depot von 66 Urnengefäßen , die sich in einer Grube befanden und eine weitere Bestätigung für eine frühzeitlichen Siedlung auf dem heutigen Radduschergebiet zeugen .

Auf der Abbaggerungsseite der Berges nisteten bis in die 1960 iger Jahre viele Uferschwalben , die aber durch den ständigen Abbau verschunden sind. Der flachere Südhang wurde als Ackerland durch die Landwirtschaft genutzt.

Zu Mauerzeiten

Zu DDR-Zeiten gab es Pläne im Teil des Abbaggerungsgebietes eine Badeanstalt zu errichten , auf dem Berg sollte eine Aussichtsturm aus Holz errichtet werden und ein Zeltplatz entstehen. Alles Pläne , die wegen Geld-und Materialmangel nicht verwirklicht werden konnten.Im Ausbaggerungsgebiet wurde zwischen den 60iger bis 1970iger Jahren eine Müllkippe eingerichtet , die später zugeschoben wurde .

Raddusch Gipfelkreuz und Besucher
Gipfelkreuz mit Besuchern

Waldkindergarten & Gipfelkreuz

Nach der politischen Wende wurde ein Waldkindergarten auf dem Schwarzen Berg eingerichtet , der von der Radduscher KITA intensiv genutzt und ständig weiter ausgestaltet wird. Im Jahr 2012 richtete der Radduscher Tourismusverein den „historischen Rundweg „ ein , der hauptsächlich für die Urlauber und Touristen genutzt werden soll.

Der Schwarze Berg ist dabei eine von den 20 Stationen dieses Rundweges. Dabei gibt es auch eine Besonderheit. Zum Schwarzen Berg gibt es auch eine Sage , die vom Streit zwischen einem Riesen und einem Schneider erzählt , dabei geht es darum ,wer wohl mehr Sand in den Stiefeln hätte.

Zu dieser Sage wurde in der Nähe des Waldkindergartens eine große Tafel mit der Sagengeschichte aufgestellt.

Schweizer in Raddusch

Seit meheren Jahren kommen jährlich Touristen , vorallem aus der Schweiz mit dem Schweizer Reiseunternehmen Twerenbold nach Raddusch. Zu ihrem Aufenthalt gehört neben der traditionellen Kahnfahrt auch die Wanderung auf dem historischen Rundweg.

Die Besteigung des Berges durch die Schweizer löst dabei immer wieder viel Spaß und Freude aus, da die Schweizer natürlich andere Höhen gewöhnt sind. Bei fast jedem Besuch der Schweizer Gäste wurde aus Spaß nach dem „Gipfelkreuz und dem Gipfelbuch „ gefragt.

Dies nahm das Schweizerreiseunternehmen zum Anlass und übergab bei der Besteigung des Berges im Jahr 2017 dem Radduscher Ortschronisten eine wetterfeste Kassette mit dem Gipfelbuch. Diese sollte er dem Tourismusverein übergeben ,mit der Bitte das dieser hier auf dem Berggipfel ein Gipfelkreuz errichten sollte. Der Tourismusverein konnte den einheimischen Schmiedemeister Bernd Klinkmüller für diese Aufgabe gewinnen.

2020 begann Bernd Klinkmüller das künftige Gipfelkreuz anzufertigen. In mühevoller Arbeit hat er das Gipfelkreuz angefertigt und dabei seine Arbeitsleistung und das Material gesponsort. Der Radduscher Landwirt Fritz Buchan hat dazu als Eigentümer die entsprechende Fläche zum Aufstellen des Gipfelkreuzes zur Verfügung gestellt. Der Unternehmer Matthias Mutschke, „ Gasthaus zum Slawen „ stellte kostenlos den benötigten Beton zur Verfügung und die Firma „ Richter Werbung „ wird eine Tafel zur Geschichte des Berges kostenlos anfertigen .

Nun im Jahr 2021 ist es soweit . Das Gipelkreuz ist auf dem Schwarzen Berg durch den Vorsitzenden des Tourismusvereins Frank Zeugner , Matthias Mutschke und Peter Schapp vom Ortsbeirat aufgestellt worden. Frank Zeugner ist weiter aktiv um das Gipfelkreuz noch attraktiver zu gestalten ,sollen weitere Feldsteine und Findlinge um das Kreuz gelegt und ein Gipfelbuch beschafft und angebracht werden.

Mit dem Gipfelkreuz erfährt der „historische Rundweg „ in Raddusch eine weitere Bereicherung. Also nutzen sie den nächsten Aufenthalt in Raddusch und besuchen sie den Gipfel des Schwarzen Berges , dann können sie sich selbst vom Gipfelkreuz überzeugen ! Erleben Sie den Ort Raddusch auf unseren Wanderungen mit Manni Kliche – Infos unter Tägliche Pauschalen.

Quellen : Die Ortschronik von Raddusch von Manfred Kliche

Burger und Lübbenauer Spreewald , Seite 168/169

Akademie- Verlag Berlin 1981

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